Professor Dr. Philipp Schade: Neue Wege der Altersvorsorge

PROFESSOR DR. PHILIPP SCHADE: NEUE WEGE BEI DER RÜCKDECKUNG – DRINGEND? HINTERGRUNDWISSEN ZUR (BETRIEBLICHEN) ALTERSVERSORGUNG

Professor Dr. Philipp Schade spricht in seinem Vortrag über ein brandheißes Thema, das viele bewegt: die Altersversorgung in Deutschland.

 

  • Insbesondere die betriebliche Altersversorgung lag für viele Jahre in den Händen der Produktgeber – was aber aus Expertensicht zu kritisieren ist, da viele Aspekte im Hintergrund nicht berücksichtigt wurden.
  • Er beantwortet die Frage, ob die Produkte aus der Vergangenheit heutzutage überhaupt noch funktionieren bzw. ob diese noch Zukunftschancen bieten.
  • Er versteht nicht, wieso Menschen generell noch Lebensversicherungsprodukte für den Vermögens-aufbau einsetzen sollen.
  • Die Zeit soll besser bis zum Rentenalter genutzt werden, um Vermögen aufzubauen, damit man während der Rentenzeit nicht arbeiten muss bzw. das angesparte Vermögen bis zum Ableben ausreicht.
  • Lebensversicherungsverträge eignen sich weder für den Vermögensaufbau noch für die Rentenzeit, sondern nur für das Langlebigkeitsrisiko (d.h. man lebt länger als gedacht und das Angesparte reicht nicht aus).
  • Für den Vermögensaufbau sollte eigentlich eine Bank primär im Vordergrund stehen, doch die Banken haben versagt.
  • Banken sind die Versicherungsvertriebe der Vergangenheit gewesen, weil sie damit viel schneller Provisionen verdient haben – also nur ein schnelleres Erfolgsgeschäft, um Boni am Ende des Jahres auszulösen.
  • Per Gesetz aufgezwungene Rentenversicherungen (Riester und Rürup) sind nicht für den Vermögensaufbau und für die Rentenzeit geeignet, da diese mit einer Lebenserwartung von 120-140 Jahren kalkuliert sind, sodass monatlich nur „Mini-Renten“ ausgezahlt werden können.
  • Hinzu kommt, dass nach wie vor die Kosten intransparent gestaltet sind und 20-30 % der Beitragszahlungen als Kosten abgezogen werden. Ergo handelt es sich um eine sehr teure Form der Kapitalanlage, bei der der Provisionsvertrieb regiert.
  • Professor Schade führt hierbei eine sehr wichtige Frage an: Ist die Leistungsfähigkeit der deutschen Lebensversicherer auch in der Zukunft noch gegeben und werden sie weiterhin in der Lage sein, die garantierten Verpflichtungen aus den Lebensversicherungsprodukten zu erfüllen? Die Antwort lautet, dass es hierum „verheerend“ bestellt ist.
  • Klassische Lebensversicherungen sind ausfallgefährdet. Doch gibt es Alternativen? Ja, Sie brauchen keine Versicherungsmakler oder Bankberater, sondern Experten für den Vermögensaufbau.

Über Professor Dr. Philipp Schade:

Professor Dr. Philipp Schade ist nicht nur Diplom-Wirtschaftsmathematiker und Aktuar (DAV), sondern lehrt auch in den Fächern Mathematik, Statistik und Wirtschaftsinformatik. Er ist Lehrbeauftragter an der TU Dortmund für Pensionsversicherungsmathematik und war zuvor Professor für Mathematik, Statistik und Wirtschaftsinformatik (Bochum). Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Bereichen Lebens- und Pensionsversicherungsmathematik sowie betriebliche Altersversorgung (inkl. Arbeitsrecht, Steuerrecht und Bilanzrecht), Lösungsverfahren der Quadratischen Optimierung und Operations-Research. Er ist ein hoch geschätzter Sachverständiger für Versicherungsmathematik und der Bewertung von Lebensversicherungsverträgen als auch führender Aktuar und Experte für betriebliche Altersversorgungssysteme. Mit diesem Hintergrund ist Professor Dr. Philipp Schade stets auf dem Laufenden über die neuesten Trends in seinen Fachgebieten und kann diese im Interesse seiner Kunden in seine unternehmerische Tätigkeit einfließen lassen. Darüber hinaus ist er als Tutor für die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV) tätig und gibt hier seine Erfahrungen an junge Aktuare weiter.

Weitere Informationen:

www.prof-schade.de

www.drschade.de

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